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	<title>Animals Voices Bremen</title>
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	<description>Unabhängige Tierrechtsgruppe</description>
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	<title>Animals Voices Bremen</title>
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		<title>Bundesweiter Aktionstag gegen den Kastenstand</title>
		<link>https://animals-voices.de/aktionstag-kastenstaende/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pia Frische]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 10:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 class="blog">Bundesweiter Aktionstag gegen den Kastenstand</h1>
<p><b>Text &amp; Foto: P. F.| Rede: Sabine Gräfe</b></p>
<p>Am 26.07.2021 haben wir die sofortige Abschaffung der Kastenstände für Muttersauen gefordert. Mit 25 Aktivist:innen waren wir auf dem Bremer Marktplatz präsent und haben Videos aus der Tierindustrie gezeigt, Infomaterial verteilt, mit Passanten gesprochen sowie Reden gehalten.</p>
<p>Muttersauen sind in der Regel nur drei Tage am Stück nicht schwanger. Den Rest der Zeit verbringen sie als &#8222;<strong>Gebärmaschinen der Fleischindustrie</strong>&#8220; zwischen Kastenstand, Abferkelbucht oder Gruppenhaltung auf Spaltenboden.</p>
<p>Wir alle können jederzeit Teil der Lösung werden. Dies verdeutlichte auch unsere Aktivistin Sabine in Ihrer Rede:</p>
<p>Unsere Gesellschaft hat den Anspruch, sozial, ethisch und moralisch fortschrittlich zu sein. Es soll kein Faustrecht herrschen und der Schutz von Minderheiten und Schwachen ist gesellschaftliche Pflicht. Und weil wir Tiere als empfindungsfähige Wesen erkannt haben, gibt es ein Gesetz, das ihnen Schutz garantieren soll. Vor uns und unserem Umgang mit Schwächeren.</p>
<p>Aber das gilt für ein paar willkürlich ausgesuchte Tiere nicht. Für sie gilt die Nutztierhaltungsverordnung. Ein ellenlanger Katalog an Ausnahmen. Das sind Handlungen, für die wir bei Hunden oder Katzen strafrechtlich verfolgt würden. Aus gutem Grund.</p>
<p>Diese sogenannten Nutztiere kennen wir meist nur aus verniedlichenden Kinderfilmen, täuschenden Werbungen oder als Produkt. Ihre Artbezeichnung ist dann nichts weiter als eine Materialangabe. So wie Polyester, Baumwolle usw.</p>
<p>Eine Tierart davon sind die Schweine. Sie existieren hinter Mauern und wir wissen kaum etwas über ihr Leben.</p>
<p>Schweine sind hochsoziale und intelligente Lebewesen. Ihre kognitiven Fähigkeiten sind mit denen eines 3-jährigen Kindes zu vergleichen.</p>
<p>Schweine erkennen sich selbst im Spiegel. So, wie auch Menschenaffen, Delfine und Elefanten. Schweinemütter bauen ihren Kindern ein Nest und versorgen sie liebevoll. Sie beschützen sie mit dem Mut einer Mutter, singen sie in den Schlaf und trösten sie.</p>
<p>Schweine sind sehr reinliche Tiere. Sie legen ihre Toiletten in Extrabereiche – weit weg von ihren Schlafplätzen.</p>
<p><strong>Und wie sieht das Leben einer Sau aus?</strong></p>
<p>Wenn sie ca. 7 Monate alt ist, wird sie das erste Mal besamt. Das bedeutet, sie kommt in einen körperengen Metallkäfig, wo ihr das Sperma eingeführt wird. Obwohl es keinen vernünftigen Grund gibt, verbringt 4 bis 5 Wochen in dem Kastenstand. Sie kann sich nur gerade eben hinstellen oder mühsam hinlegen. Ihre Beine kann sie nur ausstrecken, wenn ihre Nachbarin selbst nicht gerade liegt. Umdrehen kann sie sich gar nicht.</p>
<p>Danach kommt sie in den Wartebereich. Das ist in der Regel eine Betonbucht mit Spaltenboden. Schweine haben zwar ein starkes Sozialverhalten. Aber das funktioniert nur dann richtig gut, wenn sich die Tiere kennen. Hier aber treffen sie auf eine immer neue Zusammensetzung und es fehlen jegliche Rückzugsmöglichkeiten. Unter solchen Bedingungen würden wir selbst durchdrehen. Und auch für die Sauen ist das ein permanenter Stress.</p>
<p>Dazu kommt der massive Gestank der eigenen Exkremente, über denen die Sauen leben müssen. Eine Qual für die empfindlichen Nasen der Schweine. Und auch Augen und Schleimhäute werden von dem Ammoniak gereizt.</p>
<p>In dem Wartebereich verbringen die Sauen ca. 11 Wochen. Eine Woche vor der Geburt kommen sie erneut in einen Kastenstand. Das ist wieder ein <strong>körperenger Gitterkäfig</strong>, in dem es teilweise sogar die Möglichkeit gibt, die Sau am Aufstehen zu hindern.</p>
<p>In dieser Fixierung muss die Schweinemutter ihre Kinder bekommen. Sie kann sie nicht sehen, denn sie kann sich nicht zu ihnen umdrehen. Sie kann ihre Liebe und Fürsorge für ihre Kinder nicht umsetzen.</p>
<p>Sollte ein Baby unter sie geraten, hat sie keine Möglichkeit, auszuweichen und quetscht oder <strong>erdrückt ihr Kind</strong>. Wir können uns sicher lebhaft vorstellen, was es für eine Mutter bedeutet: das eigene Kind unter Schmerzen schreien und kreischen zu hören; zu fühlen, dass es unter dem eigenen Körper liegt und nichts, aber auch gar nichts tun zu können.</p>
<p>Kurz nach der Geburt werden die Babies von ihrer Mutter weggenommen, um sie zu impfen, Marken in die Ohren zu stanzen, die Schwänze abzuschneiden, Zähne zu schleifen oder abzuknipsen und den Jungs die Hoden zu entfernen. Die inzwischen vorgeschriebene Betäubung bei der Kastration ist übrigens bei einem nicht unerheblichen Teil der Ferkel nicht richtig wirksam. All das ist schierer Terror für die Kinder. Und der eingezwängten Mutter bleibt nichts, als der verzweifelte Versuch, den Babies Trost zuzurufen.</p>
<p>Nach 3 – 4 Wochen werden die Kinder von der Mutter getrennt und die Sau kommt erneut in den Deckbereich. <strong>Der Kreislauf im Kastenstand beginnt erneut</strong>. Wer einmal in die Augen solcher Sauen geschaut hat, der erkennt pure Verzweiflung, Wahnsinn oder bodenlose Resignation. Sie blicken und kauen ins Leere oder beißen an den Stangen oder den hingehängten &#8222;Spielketten&#8220;.</p>
<p>Und auch körperlich hinterlässt diese Tortur deutliche Spuren. Neben dem Verschleiß durch die ständigen Schwangerschaften führt der Bewegungsmangel und die Enge zu Abschürfungen, Druckstellen bis hin zu Geschwüren und infizierten Wunden v.a. im Schulterbereich und Erkrankungen des Harntrakts, der Gebärmutter oder Gesäugeleiste.</p>
<p>Nach ca. 3 Jahren maximaler Ausbeutung sind die Sauen in der Regel am Ende. Sie sind völlig verschlissen und erschöpft. Sie werden krank, die Fruchtbarkeit lässt nach und sie gebären nicht mehr genug Kinder oder haben Totgeburten. Nachdem alles aus ihnen herausgequetscht wurde, <strong>wandern sie nun auf den Schlachthof</strong>.</p>
<p>All dies ist mit unserer Vorstellung einer fortschrittlichen Gesellschaft nicht zu vereinbaren. Was wir diesen Tieren antun, steht in krassem Widerspruch zum Tierschutzgesetz. Das hat auch die Politik erkannt. Sie will die Nutzungsdauer der Kastenstände reduzieren, gewährt dafür aber bis zu weitere 14 Jahre Übergangsfristen.</p>
<p>Jeder von uns kann sich vorstellen, wie es wäre, für Stunden in einer Badewanne knien zu müssen. Stellen wir uns vor, dass direkt unter uns die Latrine stinkt, links und rechts neben uns andere Menschen in Badewannen verrückt werden, an Stäben rütteln, um Hilfe schreien, Schmerzenslaute von sich geben und immer wieder die Schreie von zerquetschten Kindern zu hören sind. Da wäre jede Minute zuviel. Die Kastenstände sind deshalb abzuschaffen und zwar sofort.</p>
<p>Dies ist keine Sache von ein paar Menschen, die sich unter der Überschrift &#8222;Tierschutz&#8220; engagieren. Das ist ein gesellschaftliches Thema. Dabei ist jeder Einzelne genauso in der Pflicht, wie die Politik.</p>
<p>Wir alle können jederzeit Teil der Lösung werden. Wir können gut und gesund leben, ohne den Tieren Leid oder Schaden zuzufügen. Lasst uns also aufhören, sie als Lebensmittel zu betrachten und sagen:</p>
<p>Nicht mehr in meinem Namen.</p></div>
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		<title>Ostern</title>
		<link>https://animals-voices.de/ostern-feiern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pia Frische]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2021 16:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><b>Text: Sabine Gräfe</b></p>
<h1 class="blog">Ostern – das Leben feiern?!</h1>
<p>Der Winter ist vorbei. Die dunkle und kalte Zeit wird abgelöst durch zunehmendes Licht, sprießende Blüten und Blätter, Vogelstimmen und Wärme. Helle, frische Farben vermitteln uns Leichtigkeit, Freude und Lust am Leben.</p>
<p>Wir spüren deutlich, dass die Starre des Winters abgelöst wird durch eine neue Lebendigkeit. Diesen jährlichen magischen Zauber des Anfangs feiern wir seit Jahrhunderten mit einem Fest, das den Namen einer Frühlingsgöttin trägt: Ostara.</p>
<p>Um diese unschuldige, kindlich-neugierige, unbeschwerte und fröhliche Kraft sichtbar zu machen, dekorieren wir unsere Wohnungen und Gärten mit Blumen, knospenden Zweigen und Figuren von Tierbabies. Lämmchen, Küken und Häschen schmücken unser Heim. Eier bemalen, Osternester suchen und Lammbraten gehören einfach dazu.</p>
<p>Viele alte Rituale sind überliefert und auch die Kirche hat die meisten heidnischen Bräuche übernommen. Allerdings wird das Leben hier unter der Überschrift der Auferstehung von Jesus Christus gefeiert.</p>
<h2>Die Zeit, Tiere zu opfern, ist vorbei</h2>
<p>Früher haben die Menschen ihren jeweiligen Göttern Opfer dargebracht, um diese nicht zu erzürnen oder sie zu noch mehr Wohlwollen zu ermuntern. Diese Opfer waren entweder Früchte der Erde oder Tiere. <strong>Die Zeit, Tiere zu opfern, ist allerdings schon sehr lange vorbei</strong>.</p>
<p>Oder doch nicht? Ostern ist einer der Zeitpunkte im Jahr, an dem Millionen von Tierbabies getötet werden, damit sie auf den Tellern auf unseren festlichen Tafeln landen. Und paradoxerweise zumeist genau diejenigen, die wir als Osterschmuck in unseren Räumen haben: Lämmchen, Häschen, junge Hühner oder andere Vögel.</p>
<p>Wir feiern also das Leben, indem wir ohne mit der Wimper zu zucken millionenfach Leben nehmen. Dabei ist Ostern so viel mehr, als ein bestimmtes Essen auf dem Teller. Es ist ein Ritual, das wir mit der Familie und Freunden begehen. Die gemeinsame Zeit und das Nachdenken, was in unserem Leben gerade beginnt oder wachsen soll, machen dieses Fest aus. Oder das Erinnern an den Gedanken der christlichen Lehre, wenn wir religiös unterwegs sind.</p>
<p>Die meisten von uns lehnen Gewalt ab. Jemandem sein Leben zu nehmen, ist Gewalt. Egal, wie angeblich schön derjenige vorher gelebt hat. Egal, wie angeblich human sein Tod war. <strong>Jemanden zu töten, der nicht sterben wollte, ist Gewalt.</strong></p>
<h3>Das Leiden der Hühner<strong></strong></h3>
<p>Für Eier müssen hochgezüchtete Hühner fast täglich ein Ei legen. Die Haltung und die körperliche Belastung sorgen dafür, dass die Hennen nach circa einem Jahr &#8222;Nutzungs&#8220;-Dauer unrentabel sind und in den Schlachthof geschickt werden. Da ihre Brüder keine Eier legen können und für die Industrie wertlos sind, wurden sie bereits in den ersten Stunden ihres Lebens aussortiert und lebendig vergast oder geschreddert. Durch die erhöhte Nachfrage nach Eiern wird zu Ostern auch auf Eier aus hier verbotenen Haltungsformen aus dem Ausland zurückgegriffen, vor allem, wenn es um Eier als Zutat für verarbeitete Produkte geht.</p>
<h3>Ostern – kein Spaß für &#8222;Osterhasen&#8220;</h3>
<p>Während der Osterhase als Dekoration und Überbringer der Eier und Ostersüßigkeiten gefeiert wird, werden gleichzeitig Millionen von Hasen und Kaninchen unter unsäglichen Bedingungen gemästet und landen gerade zu Ostern auf unseren Tellern. Tiere, die wir für Fleisch töten, sind wenige Wochen bis Monate alt. Und auch der Osterhase lebt nur ca. 10 &#8211; 16 Wochen.</p>
<h3>Lämmer: Schlachtung nach wenigen Wochen</h3>
<p>Lämmer, die seit dem Winter geboren und gemästet wurden, werden nun millionenfach als Osterlämmer geschlachtet. Ihre Mütter wurden längst wieder geschwängert. Wenn sie das geforderte Leistungssoll nicht mehr erbringen, wandern auch sie lange vor ihrem eigentlichen Lebenszeitende auf den Schlachthof.</p>
<p>Dabei ist es so einfach, das Leben zu feiern, ohne Leben zu zerstören.</p>
<h3>Die Alternativen</h3>
<p>Eier sind das Symbol für ein beginnendes Leben, für einen Neuanfang. Wir können Eier aus Salzteig, Holz, Porzellan oder eierförmige Steine bemalen und verzieren.</p>
<p>Osternester können mit veganen Süßigkeiten gefüllt werden. Es gibt Schoko-Hasen, Eier, Schokolade, Fondant und vieles mehr zu kaufen. Und Osterplätzchen selbst zu backen macht auch Kindern Spaß.</p>
<p>Heute gibt es eine große Vielfalt an pflanzlichen Gerichten. In der überwältigenden kulinarischen Vielfalt der veganen Küche gibt es natürlich auch sehr festliche Gerichte, die den Charakter hoher Feiertage nicht nur würdig unterstützen, sondern die Botschaft dieser Festtage auch in unsere gelebten Rituale übertragen.</p>
<p>Ostern ist mehr, als ein bestimmtes Essen auf dem Teller. Es ist ein Fest, an dem wir mit der Familie und Freunden den Neubeginn und das Leben feiern. Ein willkommener Anlass, nicht nur zu Ostern auf Tierleid zu verzichten und einen Neubeginn für ein tierleidfreies Leben zu wagen.</p>
<p>Es ist sehr einfach, im Internet Impulse, Rezepte und Anregungen zu finden. Es reicht, die Stichworte &#8222;Ostern&#8220; und &#8222;vegan&#8220; einzugeben und man bekommt eine Vielzahl an kreativen Anregungen und Rezepten.</p>
<h3>Mehr Infos, Tipps und Rezepte erhältst du auf unserer Oster-Website</h3>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>ERFOLG: Restaurant noosou wird stopfleberfrei</title>
		<link>https://animals-voices.de/noosou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Frische]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2020 06:18:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Feinkost]]></category>
		<category><![CDATA[Foie Gras]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach unserer Online-Aktion wird das Restaurant noosou in Bremen stopfleberfrei! Hier findest du Links, über die zu noosou eine positive Bewertung schreiben kannst. Stopfleber (Foie Gras) ist ein grausames Tierqualprodukt, für das eine der schlimmsten Mastmethoden angewendet wird. ]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 class="blog">Erfolg: Restaurant noosou wird #stopfleberfrei</h1>
<p><b>Text: Pia F. | Fotos: <a style="text-decoration: underline;" href="https://animalequality.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Animal Equality</a></b></p>
<p>Nach unserer Online-Aktion wird das asiatische Restaurant noosou in Bremen ab sofort #stopfleberfrei! Wir haben das Restaurant darüber informiert, wie grausam die Stopfleber-Mast ist und dazu aufgefordert, das Gericht von der Speisekarte zu nehmen. Ein paar Tage später erhielten wir folgende Nachricht vom Betreiber:</p>
<p>„Uns war nicht bewusst wie Herstellungsverlauf zustande kommt. Wir werden das Gericht sofort aus der Karte streichen und nicht mehr verkaufen. Beim nächsten Kartendruck werden wir das  ganz  aus der Karte rausnehmen.<br />Danke für die Info.“</p>
<p>Wir freuen uns über diese Entscheidung und werden weiter aktiv sein, bis auch die anderen Stopfleber-Anbieter in Bremen den Verkauf beenden. Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass Tierqual erst dann beendet ist, wenn alle Gerichte mit tierischen Inhaltsstoffen aus dem Angebot verschwinden und durch vegane Alternativen ersetzt werden.<strong><br /></strong></p>
<p><strong>noosou asian fresh kitchen</strong><br />Bewerten auf: <a href="https://www.google.com/search?sxsrf=ALeKk00EToukMCQUoLHq0f48ofYC37-5-Q%3A1598097054442&amp;ei=ngZBX_KyGo2dsAf-kZHAAg&amp;q=noosou+bremen&amp;oq=noosou+bremen&amp;gs_lcp=CgZwc3ktYWIQAzIECCMQJzICCAAyAggAMgIIADICCAAyAggAMgIIADICCAAyAggAMgYIABAWEB46BAgAEEc6AggmOggIABCxAxCDAToFCAAQsQM6CAguELEDEIMBOgQIABBDOgUILhCxAzoHCC4QsQMQQzoHCAAQFBCHAlDOtQJY6rUEYNu3BGgAcAF4AIABdIgBwwuSAQQyLjEymAEAoAEBqgEHZ3dzLXdpesABAQ&amp;sclient=psy-ab&amp;ved=0ahUKEwjy-fu5367rAhWNDuwKHf5IBCgQ4dUDCAw&amp;uact=5#lrd=0x47b1291af45033a3:0x2ad7d4f17d7fa918,1,,," target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google</a> | <a href="https://www.facebook.com/pages/Noosou%20Bremen%20GmbH/1071452363014529/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> | <a href="https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g187325-d17513722-Reviews-Noosou_Asian_Fresh_Kitchen-Bremen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tripadvisor</a><br />Anmerkung: Um bei tripadvisor eine bestehende (negative) Bewertung zu ändern, klicke im Menü auf dein Profilbild (Profil ansehen) und in der Bewertungs-Übersicht auf die drei Punkte und anschließend auf „Löschen“. Nun kannst du eine neue Bewertung verfassen. Bei Facebook und Google lassen sich bestehende Bewertungen ganz einfach bearbeiten und abändern.</p>
<p><strong>Über Stopfleber</strong><br />Stopfleber ist ein grausames Tierqualprodukt, für das Gänse und Enten ein Metallrohr in den Magen geschoben bekommen und darüber zwangsgefüttert werden. Mehr Infos dazu sowie eine Übersicht der Lokalitäten, die Stopfleber in Bremen anbieten, findest du in diesem <a href="https://animals-voices.de/stopfleber">Blog-Eintrag</a>.</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Mach mit uns Bremen stopfleberfrei</title>
		<link>https://animals-voices.de/stopfleber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Frische]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2020 12:42:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[slider]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Entsetzen haben wir festgestellt, dass einige Lokalitäten in Bremen Stopfleber verkaufen. Stopfleber ist ein grausames Tierqualprodukt, für das eine der schlimmsten Mastmethoden angewendet wird. Hier erklären wir, wie sie produziert und wo sie verkauft wird. Bitte hilf uns, Bremen #stopfleberfrei zu machen.]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 class="blog">Bremen #stopfleberfrei: Fakten, Lokalitäten &amp; was du tun kannst</h1>
<p><b> Fotos: <a style="text-decoration: underline;" href="https://animalequality.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Animal Equality</a> und <a href="https://www.peta.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PETA Deutschland e.V.</a></b></p>
<p>Mit Entsetzen haben wir festgestellt, dass einige Lokalitäten in Bremen Stopfleber (Foie Gras) verkaufen. Stopfleber ist ein grausames Tierqualprodukt, für das eine der schlimmsten Mastmethoden angewendet wird. Im folgenden Beitrag erklären wir genauer, wie Stopfleber produziert wird, wo sie in Bremen verkauft wird und wie du uns helfen kannst, Bremen #stopfleberfrei zu machen.</p>
<h3>Über Stopfgans</h3>
<p>Keine tierischen „Produkte“ werden ohne Tierleid produziert – bei Stopfleber handelt es sich aber um eine unvorstellbare Tortur: Die Enten und Gänse schlüpfen meist zu Tausenden in großen Brütereibetrieben. Da die Weibchen für die Stopfleberindustrie weniger Gewinn bringen –  sie haben eine kleinere Leber als die Erpel – werden sie nach dem Schlüpfen an einem Fließband aussortiert und <strong>lebend in einen Schredder geworfen</strong>. Ihr kurzes Leben endet also schon nach wenigen Minuten oder Stunden. Ihre männlichen Geschwister werden anschließend in enge Käfige gesperrt.</p>
<p>Die Erpel werden ab einem Alter von 8 bis 10 Wochen ca. 12 bis 21 Tage lang mit einem energiehaltigen Nahrungsbrei zwangsgefüttert. Dazu wird den Tieren mehrmals täglich ein Metallrohr in den Hals gesteckt, das sie schwer verletzen kann. 800 bis 1000 Gramm Maisbrei wird den Gänsen oder Enten in den Magen gepumpt – das entspräche umgerechnet auf den Menschen 14 Kilogramm Spaghetti an einem Tag.</p>
<p>Während dieser Zeit schwillt die Leber der Tiere auf das <strong>Zehnfache ihres natürlichen Gewichts</strong> an. Die gesundheitlichen Folgen sind Atemnot, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Stoffwechselstörungen, denen viele vor der Schlachtung erliegen. Bevor auch die Überlebenden durch die Zwangsfütterung sterben, werden alle Vögel getötet. Ihre Leber wird anschließend als Delikatesse in Restaurants, Feinkostgeschäften und Online-Shops verkauft – auch in Deutschland. Zwar ist die Produktion von Stopfleber hierzulande verboten, der Import wird jedoch weiterhin geduldet.</p>
<p>Wir fordern das Ende des Imports und Verkaufs von Stopfleber! Wir appellieren an die Leitung der Restaurants und Geschäfte in Bremen: Hören Sie auf Ihr Herz und Ihren Verstand. Erstklassige Küche darf nicht mit Tierquälerei verbunden sein. Bieten Sie keine Stopfleber mehr an und setzen Sie stattdessen auf pflanzliche Produkte, für die keine unschuldigen Lebewesen ausgebeutet wurden.</p>
<p>Wir behalten uns vor, Demonstrationen vor den entsprechenden Lokalitäten abzuhalten und rufen zum Boykott auf!</p>
<h3>Aktion Bremen #stopfleberfrei</h3>
<p>Die Restaurants und Geschäfte wurden bereits vor ein paar Wochen per Post angeschrieben und aufgefordert, den Verkauf von Foie Gras zu stoppen. Vor Chapeau la Vache haben wir schon demonstriert. Damit Bremen #stopfleberfrei wird, brauchen wir deine Unterstützung, denn nur durch öffentlichen Druck können wir die Leitung der Lokalitäten zu Veränderungen bewegen. Hier findest du ein Liste der Restaurants und Geschäfte, die in Bremen Stopfleber (Foie Gras) verkaufen. Bitte hilf uns und fordere sie auf:</p>
<ol style="max-width: 700px;">
<li> Stopfleber von der Karte / aus dem Sortiment zu nehmen</li>
<li>stattdessen pflanzliche Lebensmittel anzubieten</li>
<li>erkläre kurz, wie Stopfleber produziert wird und sende folgende Dokumentation zu: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=nlIBFcc0zEU" target="_blank" rel="noopener noreferrer" title="Video Stopfleber">zu YouTube</a></li>
<li>bleibe respektvoll und freundlich</li>
</ol>
<p>Kennst du weitere Restaurants oder Geschäfte in Bremen, die Stopfleber verkaufen? Dann schreibe uns bitte eine Nachricht über das Kontaktformular bzw. an <a href="mailto:hallo@animals-voices.de">hallo@animals-voices.de</a> oder über Facebook. Danke für deinen Einsatz für die Tiere!</p>
<h3>Lokalitäten</h3>
<p><strong>Lestra Kaufhaus in Horn</strong><br /> <a href="mailto:verwaltung@lestra.de">verwaltung@lestra.de</a> | <a href="https://www.google.com/search?q=lestra&amp;oq=lestra&amp;aqs=chrome..69i57j35i39j0l5j69i60.1671j0j7&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8#lrd=0x47b127b14384a98b:0x3a9e8c6e787ae818,1,,," target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google</a> | <a href="https://www.facebook.com/LestraKaufhaus/reviews/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p><strong>Chapeau la Vache in Schwachhausen</strong><br /> <a href="mailto:info@chapeau-la-vache.de">info@chapeau-la-vache.de</a> | <a href="https://www.google.com/search?q=La+Chapeau+Vache&amp;oq=La+Chapeau+Vache&amp;aqs=chrome..69i57j0l4j69i60l3.1286j0j9&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8#lrd=0x47b12932ae0799c1:0xdac0169ca04cdf17,1,,," target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google</a> | <a href="https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g187325-d19407538-Reviews-Chapeau_La_Vache-Bremen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tripadvisor</a></p>
<p><strong>Caviar Tresor in der City</strong><br /> <a href="https://www.google.com/search?q=Caviar+Tresor&amp;oq=Caviar+Tresor&amp;aqs=chrome..69i57j35i39j0l3.911j0j7&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8#lrd=0x47b127c2b3fb29c7:0x315adae939197678,1,,," target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google</a> | <a href="https://www.facebook.com/Caviar-Tresor-GmbH-Co-KG-109032279174725/reviews/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p><strong>+++ ERFOLG: Das Restaurant ist nach unserer Aktion stopfleberfrei <span>– schreibt ihnen gerne eine positive Bewertung +++</span> <br />Noosou am Bahnhof</strong><br /> <a href="mailto:info@noosou-group.de">info@noosou-group.de</a> | <a href="https://www.google.com/search?sxsrf=ALeKk00EToukMCQUoLHq0f48ofYC37-5-Q%3A1598097054442&amp;ei=ngZBX_KyGo2dsAf-kZHAAg&amp;q=noosou+bremen&amp;oq=noosou+bremen&amp;gs_lcp=CgZwc3ktYWIQAzIECCMQJzICCAAyAggAMgIIADICCAAyAggAMgIIADICCAAyAggAMgYIABAWEB46BAgAEEc6AggmOggIABCxAxCDAToFCAAQsQM6CAguELEDEIMBOgQIABBDOgUILhCxAzoHCC4QsQMQQzoHCAAQFBCHAlDOtQJY6rUEYNu3BGgAcAF4AIABdIgBwwuSAQQyLjEymAEAoAEBqgEHZ3dzLXdpesABAQ&amp;sclient=psy-ab&amp;ved=0ahUKEwjy-fu5367rAhWNDuwKHf5IBCgQ4dUDCAw&amp;uact=5#lrd=0x47b1291af45033a3:0x2ad7d4f17d7fa918,1,,," target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google</a> | <a href="https://www.facebook.com/pages/Noosou%20Bremen%20GmbH/1071452363014529/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> | <a href="https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g187325-d17513722-Reviews-Noosou_Asian_Fresh_Kitchen-Bremen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tripadvisor</a></p>
<p><strong>Bobby Lane &#8211; Ludwigs Weinbar in Schwachhausen</strong><br /> <a href="mailto:reservierung@ludwigs-weinbar.de">reservierung@ludwigs-weinbar.de</a> und <a href="mailto:info@bobby-lane.de">info@bobby-lane.de</a> | <a href="https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g187325-d19565062-Reviews-Bobby_Lane_Bar-Bremen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tripadvisor</a> | <a href="https://www.google.com/search?q=Ludwig%E2%80%99s+Weinbar&amp;oq=Ludwig%E2%80%99s+Weinbar&amp;aqs=chrome..69i57&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8#lrd=0x47b128755098d13f:0x72a70e45a2938cf0,1,,," target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google</a></p></div>
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		<title>Wie aus der Milchkuh Nr. 89.016 Lina wurde</title>
		<link>https://animals-voices.de/milchkuh-lina/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Frische]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2020 07:02:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://animals-voices.de/?p=2228</guid>

					<description><![CDATA[Die Organisation Metzger gegen Tiermord hat am 26.05.2020 massive Tierschutzverstöße in einem Milchbetrieb in Osterholz öffentlich gemacht. Der Betrieb verzeichnet 1.500 Milchkühe und bewirtschaftet drei weitere Höfe in Verden und Felde. Unter anderem wurde ein Kalb mit einer Mistgabel traktiert.]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 class="blog">Wie aus der Milchkuh Nr. 89.016 Lina wurde</h1>
<p><b>Rede von Sabine Gräfe  |  Foto: <a style="text-decoration: underline;" href="https://www.stiftung-fuer-tierschutz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hof Butenland</a></b></p>
<p>Wir alle können fühlen.</p>
<p>Wohlbehagen. Freude. Schmerz. Trauer. Angst.</p>
<p>Auch, wenn wir das nur subjektiv wahrnehmen können, würde niemand auf die Idee kommen, jemand anderem die Fähigkeit zu fühlen abzusprechen.</p>
<p>Noch vor 380 Jahren waren wir der Ansicht, dass alleine Menschen Gefühle haben und fühlen können. Mit großer Ignoranz hat René Descartes Versuche an Hunden durchgeführt und ihre Schmerzensschreie nur als das Quietschen einer Maschine empfunden.<br /> Diese überhebliche Arroganz haben wir grundsätzlich abgelegt.</p>
<p>Niemand, der heute einen Hund jaulen hört, würde etwas anderes annehmen, als dass dieser Hund sich in zumindest einer sehr unangenehmen Situation befindet. Die meisten würden es sogar direkt auf den Punkt bringen und sagen: Dieser Hund leidet.</p>
<p>Wir haben unsere Wahrnehmung immer mehr erweitert.</p>
<p>Wir sehen Tiere nicht mehr als Bioroboter, sondern <strong>erkennen fühlende Mitgeschöpfe</strong>, die Familie und Freunde haben, manch anderem nicht aufs Fell gucken können und die sowohl Gefühle wie Freude, Angst, Trauer und Liebe haben als auch fühlen können.</p>
<p>Wir stellen heute nicht mehr in Frage, ob ein Tier Schmerzen empfinden kann.</p>
<p>Als Gesellschaft haben wir beschlossen, Tiere nicht mehr als Sachen zu betrachten und sie und ihre Rechte auf körperliche Unversehrtheit durch ein Gesetz zu schützen. Vor uns und unserem Umgang mit Schwächeren.</p>
<p>Würde genau jetzt jemand hier seinen Hund treten, ihm Schwanz, Ohren, Zähne oder andere Körperteile abschneiden oder ihn gar prügeln, mit Elektroschockern treiben, ihm eine Stromzange an den Kopf halten oder ihm die Kehle aufschlitzen &#8230; jeder von uns würde ohne zu zögern einschreiten und den Hund beschützen.</p>
<p>Und was würden wir machen, wenn das da vorne kein Hund wäre, sondern ein Rind, ein Schwein, eine Pute oder ein Fisch? Immer mehr Menschen würden auch hier handeln oder sich zumindest sehr unbehaglich fühlen. Weil sie dann doch spüren, dass es nicht richtig ist, was sie sehen.</p>
<p>Wir würden Gewalt gegen Tiere ablehnen und einschreiten. Wenn sie vor unseren Augen passiert. Aber was ist, wenn diese Gewalt hinter Mauern stattfindet?</p>
<p>Ich kenne <strong>kaum ein Gesetz, das so wenig umgesetzt wird, wie das zum Schutz der Tiere</strong>. Für die sogenannten Nutztiere wurde darüber hinaus ein langer Katalog an Ausnahmen geschaffen.</p>
<p>Für ein paar willkürlich ausgesuchte Tiere gilt unser Verständnis für ihre Bedürfnisse und ihr Fühlen nicht. Wir erlauben uns einen Umgang, den wir bei einem Hund als Misshandlung mit strafrechtlichen Konsequenzen ansehen würden.</p>
<p>Trotzdem ist selbst der große Katalog an Erlaubtem bei den von uns so genannten Nutztieren kein Freifahrtsschein für Vernachlässigung, Misshandlung und Quälerei.</p>
<p>Um ein Mindestmaß an Schutz zu gewährleisten, haben wir Kontrollorgane. Aber leider sehen wir immer wieder, dass die Behörden versagen. Allzu oft sind sie blind und taub.</p>
<p>Tiere, die unter unserem Schutz stehen, werden unter der Aufsicht der zuständigen Behörden zu Produktionseinheiten, zu Biorobotern, die rein nach wirtschaftlichen Aspekten betrachtet werden und denen zumeist sogar die Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse verwehrt wird.</p>
<p>Was es uns so leicht macht, dabei wegzusehen, ist die Anonymität der Opfer. Es sind so unzählig viele, dass wir ihr Schicksal gar nicht mehr wahrnehmen.</p>
<p>Ich will diesem Heer von Namenlosen ein Gesicht geben.</p>
<p>Eine Kuh. Sie kommt als Nr. 89.016 auf die Welt.<br /> Ihr Schicksal wurde bereits vor ihrer Geburt besiegelt. Sie wird eine Milchkuh.</p>
<p>Direkt nach der Geburt wird sie von ihrer Mutter getrennt. Die Mutter ruft verzweifelt nach ihr. Und auch sie ruft. Aber sie sieht ihre Mutter nie wieder.</p>
<p>Nr. 89.016 ist einsam, ängstlich und traumatisiert. Sie sucht ihr Leben lang nach Trost, indem sie immer wieder versucht, durch Trinken bei anderen Kühen Halt und Geborgenheit zu bekommen.</p>
<p>Das passt aber nicht in das System. Ihr wird deshalb ein Stachelring in die Nase gesetzt. Versucht sie nun zu trinken, pikst sie in das empfindliche Euter und wird weggescheucht.</p>
<p>Die anderen meiden sie. In diesem ohnehin trostlosen Leben sind Kühe wie Nr. 89.016 zusätzlich von Sozialkontakten abgeschnitten und sehr einsam.</p>
<p>Nr. 89.016 hatte einige Kinder. Kinder, die sie nur ganz wenige Momente nach der Geburt erleben konnte, bevor sie ihr weggenommen wurden.</p>
<p>Nr. 89.016 hat 6 Jahre in diesem System der Ausbeutung überlebt. Sie kann nicht mehr. Ihre Ausbeutung und gleichzeitige Vernachlässigung haben sie unwirtschaftlich werden lassen.</p>
<p>Sie wird an Ketten aus dem Stall gezogen und im Garten, fernab der Straße neben einem Graben abgelegt. Ob sie noch in den Graben geschoben wurde oder ob sie auf der verzweifelten Suche nach Wasser hineingerutscht ist, bleibt unklar.</p>
<p>Nr. 89.016 wird von jemandem entdeckt und aus dem Graben geborgen. Sie ist völlig entkräftet und gebrochen.</p>
<p>Der Tierarzt stellt fest, dass sie hochschwanger ist und die Wehen begonnen haben. Sie leidet unter Milchfieber, hat einen aufgegasten Pansen und massive Spuren erheblicher Vernachlässigung und Misshandlungen wie Abdrücke von Ketten, großflächig wundgelegene Stellen mit teilweise schon nekrotischem Gewebe, Abschürfungen, alte und neue Hämatome usw.</p>
<p>Eine normale Geburt ist nicht möglich. Die Gebärmutter ist verdreht und das Kalb aufgrund der Zucht viel zu groß für die zarte Kuh. Ihre kleine Tochter muss deshalb mit einem Kaiserschnitt geholt werden.</p>
<p>Aufgrund der Vernachlässigung und Unterversorgung der Mutter ist auch ihre Tochter mangelversorgt und der Kampf um die kleine Mia ist nach 22 Stunden verloren.</p>
<p>Für die Mutter bricht der letzte Lebenswille weg. Aber ganz langsam beginnt sie zu begreifen, dass diese Menschen es gut mit ihr meinen. Sie bekommt eine intensive ärztliche Versorgung, es beginnt eine Freundschaft zu einer anderen jungen Mutter, die nahezu buchstäblich mit ihrem nur wenige Tage alten Sohn vor dem Transport in den Schlachthof bzw. zum Mäster bewahrt wurde.</p>
<p>Die Zuwendung, die Liebe, die Leckerlis und die Fürsorge lassen die zarte Kuh wieder Lebensmut fassen.</p>
<p>Aber die Spuren ihrer bisherigen Existenz sind zu viele und sie sind zu groß.</p>
<p>Nach 3 Wochen hat sie den Kampf verloren und es gibt für sie nur noch die letzte Hilfe.</p>
<p><strong>3 Wochen, in denen sie als fühlendes Wesen, als ein Jemand und nicht als ein Etwas betrachtet wurde</strong>.</p>
<p>3 Wochen, in denen aus Nr. 89.016 endlich ein Wesen wurde, eine Person, die als solche anerkannt und geachtet wurde.</p>
<p>Du lebtest nur 6 Jahre.</p>
<p>In den letzten 3 Wochen wurdest Du als eine Seele erkannt und bekamst einen Namen. Er war Lina.</p>
<p>Ein Name, der nur sehr kurze Zeit in Deine Ohren drang, die bisher wohl kaum ein liebes Wort gehört haben.<br /> Und schon gar nicht einen Namen, der beinhaltet, dass man in Dir ein Gegenüber, ein fühlendes Wesen erkannt hat.<br /> Deine Ohren haben bisher nur dafür herhalten müssen, eine Marke zu tragen. Als Ausdruck der Sklaverei, in die Du hineingeboren wurdest. In der Du irgendwie überlebt hast, bis Du weniger als ein Drittel Deiner eigentlichen Lebenszeit erreicht hast.<br /> In dieser Zeit musstest Du so viel Leid aushalten. Mehr als Du ertragen konntest.</p>
<p>Und doch hat Dein Körper immer weiter ausgehalten.<br /> Obwohl Dein Herz zerrissen wurde, jedes Mal, wenn Dir wieder ein Kind genommen wurde.<br /> Wenn Du grob behandelt wurdest, Dir nicht einmal Deine Grundbedürfnisse erfüllt wurden, Du mit Ketten umhergeschleift wurdest.</p>
<p>Und Du nicht verstehen konntest, was Du und all die anderen verbrochen haben, um in so einer Hölle sein zu müssen.<br /> <strong>Du wurdest aus dieser Hölle gezerrt und zum Sterben weggeworfen</strong>. Wie so viele, bei denen es niemand sieht. Und wurdest gerettet von Menschen, die es gut mit Dir meinten. Dein Herz hat gespürt, dass sie um Dich kämpfen, damit Du das Paradies nicht nur schauen, sondern auch für den Rest Deines Dir zustehenden Lebens genießen könntest. Du hast sogar angefangen, diese Menschen zu mögen.</p>
<p>Wie unglaublich groß ist Dein Herz gewesen, dass Du es nach all dieser Quälerei trotzdem wieder öffnen konntest <span>–</span> für Menschen.<br /> Lina, Du warst nur ganz kurz mein Patenrind. Aber du wirst für immer in meinem Herzen bleiben. Als ein unglaublich tapferes Wesen, dass leider schon verloren hatte, als es auf diese Welt kam.</p>
<p>Lina ist eine von vielen. Ein Mahnmal, das nicht vergessen wird. Eines von vielen anderen, deren Schicksal öffentlich wurde. Seien sie aus Orten wie Dietmannsried, Demker, Bad Grönenbach, Syke oder sonstwo. Ihre Namen lauten Lina, Hope, Hilla, Gisela, Jette oder Maret. Die Liste ist lang. Und die Liste derer, die Zeit ihres Lebens nur eine Nummer sind, ist endlos.</p>
<p>Der Hof, von dem Lina stammte, ist den Behörden lange bekannt. Dort wurde sogar Tierquälerei festgestellt. Aber es gab keine Konsequenzen. Denn es wurde angenommen, dass die Vernachlässigungen und Misshandlungen nicht vorsätzlich passieren.<br /> Es sind zahllose Tiere, die wir nicht sehen. Ganz bewusst existieren und sterben sie hinter Mauern. Es wird mit allen Mitteln versucht, die Umstände ihrer Ausbeutung von Anfang bis Ende zu verstecken und nach außen nur verniedlichende Darstellungen dringen zu lassen.</p>
<p>Wir alle haben ein System akzeptiert, in dem ein Teil der Tiere nur als Zutat oder lebendes Material angesehen wird. Wir alle haben uns keine Gedanken um ein System gemacht, in dem ich Lobbyismus, Seilschaften und Filz wahrnehme.</p>
<p><strong>Tiere sind Personen. Wir schulden ihnen nicht eine bessere Quälerei, einen schöneren Tod, ein paar Zentimeter mehr Platz, sondern das Anerkennen ihrer Bedürfnisse, ihrer Fähigkeit zu fühlen und ihres Rechtes auf körperliche Unversehrtheit.</strong></p>
<p>Die Politik reagiert meist sehr schwerfällig. Die gute Nachricht ist, dass wir nicht auf die Politik warten müssen. Jeder kann jederzeit ohne Schwierigkeiten aus diesem System aussteigen und aufhören, in Tieren etwas anderes zu sehen als fühlende Wesen.</p>
<p>Wir können gut und gesund leben, ohne ihnen Schaden oder Leid zuzufügen. Lasst uns also aufhören, sie als Lebensmittel zu betrachten und sagen:<br /> Nicht mehr in meinem Namen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Rede auf YouTube</h3>
<p>Die emotionale Rede von Sabine kannst du dir auch auf YouTube als Video angucken: hier den externen Link <a href="https://youtu.be/Mp3HcZNqGYo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">öffnen</a></p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Tierquälerei in Milchbetrieb bei Bremen</title>
		<link>https://animals-voices.de/milchbetrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Frische]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2020 17:37:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[slider]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Organisation Metzger gegen Tiermord hat am 26.05.2020 massive Tierschutzverstöße in einem Milchbetrieb in Osterholz öffentlich gemacht. Der Betrieb verzeichnet 1.500 Milchkühe und bewirtschaftet drei weitere Höfe in Verden und Felde. Unter anderem wurde ein Kalb mit einer Mistgabel traktiert.]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 class="blog">Tierquälerei in „Vorzeigemilchbetrieb“ in Osterholz (bei Bremen)</h1>
<p><b>Text: Pia F.  |  Fotos und Recherche: <a style="text-decoration: underline;" href="https://www.facebook.com/MetzgerGegenTiermord/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Metzger gegen Tiermord</a></b></p>
<p>Die Organisation Metzger gegen Tiermord hat am 26.05.2020 massive Tierschutzverstöße in einem Milchbetrieb in Osterholz öffentlich gemacht. Der Betrieb verzeichnet 1.500 Milchkühe und bewirtschaftet drei weitere Höfe in Verden und Felde.</p>
<ul>
<li>Die Videoaufnahmen zeigen unter anderem ein nicht gehfähiges Kalb, welches mehr als 30 Minuten lang mittels Beckenzangen in der Luft gehalten wird.</li>
<li>Unter größten Qualen wird es außerdem mit einem Seil am Vorderbein an einem Traktor hoch gezogen.</li>
<li>Des Weiteren traktiert ein Arbeiter das Kalb mit einer Mistgabel – mindestens 30 Mal.</li>
<li>Auch kümmert sich niemand um eine ausreichende Wasser- und Futterversorgung des oft in der prallen Sonne liegenden Jungtieres.</li>
<li>Der Landwirt scheint die kranken Kühe innerhalb von 14 Tagen nicht tierärztlich versorgt zu haben. Einige Kühe haben fußball- und medizinballgroße Geschwüre unter der Haut, die so groß sind, dass die Tiere sich nicht mehr richtig bewegen können.</li>
</ul>
<p>Die Film- und Fotoaufnahmen haben Metzger gegen Tiermord veranlasst, bei der Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige zu stellen. Außerdem wurden Polizei und Veterinäramt informiert. Der Landwirt bestreitet nicht mal ansatzweise die Echtheit der Aufnamen, doch weist er alle Schuld von sich und meint, das sei „alles korrekt“.</p>
<p>Philipp Hörmann von Metzger gegen Tiermord ist der Meinung: „Das ist kein aktiver Tierquäler. So was wie ein Pferderipper ist das nicht. Aber er ist so abgestumpft, dass er keine Sicht mehr für das Leid der Tiere hat.“</p>
<h3>Was wir als Verbraucher*innen tun können</h3>
<p>Aufdeckungen wie diese zeigen, dass die aus dem Tierschutzgesetz entstandene Nutztierhaltungsordnung zwar Mindeststandards festlegt, welche jedoch sehr gering sind. Die Gewinnmaximierung der Landwirt*innen und Konzerne wird als ausreichender Grund angesehen, Kühe ihr Leben lang einzusperren, ihnen die Hörner zu entfernen oder z. B. Mutter und Kind zu trennen. Außerdem kann die Einhaltung der Vorschriften nicht mal ansatzweise kontrolliert werden. Die <a href="https://www.presseportal.de/pm/115581/4013355" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zahlen</a> der Bundesregierung zeigen, dass deutsche Tierhaltungsbetriebe im Durchschnitt alle 17 Jahre kontrolliert werden.</p>
<p>Kühe sind intelligente, soziale und neugierige Wesen, die komplexe Gefühle wie Freude, Trauer und Angst empfinden. Sie benötigen mehr als genügend Auslauf, Sauberkeit und eine gewaltlose Behandlung um glücklich zu sein. Egal ob konventionelle Landwirtschaft, „bio“ oder „Freilandhaltung“ – man kann intelligenten, fühlenden Lebewesen nicht gerecht werden, wenn man sie als Produkte ansieht und nur danach beurteilt, wie viel „Ertrag“ sie für den Betrieb in Form von Fleisch oder Milch erwirtschaften.<br />Wenn du die Ausbeutung von Milchkühen nicht mehr unterstützen möchtest, dann greife einfach auf pflanzliche Milchalternativen zurück. Dafür sterben keine männlichen Kälber und du tust sogar etwas für deine <a href="https://animals-voices.de/ernaehrung">Gesundheit</a> und die <a href="https://animals-voices.de/umwelt">Umwelt</a>.</p>
<h3>Weitere Informationen:</h3>
<p><a href="https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/syke-ort44535/schwere-tierquaelerei-vorwuerfe-gegen-osterholzer-landwirt-13777361.html?fbclid=IwAR23_ocbmgyeKtEW8h8FfjaTcIPDmyUB4DLp9GfzL2q4TkOucJKARoLqVng" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a> geht es zum Artikel und dem Video von Kreiszeitung.de.<br />Wie die Standardpraktiken in der Milchindustrie aussehen, erfährst du hier in unserem <a href="https://animals-voices.de/milchkuh/">Blogeintrag</a>.</p></div>
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		<title>Mein Leben im Saustall (Ferkelzucht)</title>
		<link>https://animals-voices.de/ferkelzucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Frische]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2020 21:16:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Als eines von 11 Geschwistern werde ich nach 115 Tagen im Bauch meiner Mutter auf einem harten Boden ohne Streu in ihren Exkrementen geboren. Zwei meiner Geschwister sind so schwach, dass sie nicht aufstehen können. Ich sehe noch, wie ein Mensch sie hochhebt und beiden einen Schlag auf den Kopf gibt.]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 class="blog">Mein Leben im Saustall (Ferkelzucht)</h1>
<p><b>Text: Sabine Köhler  |  Foto: <a style="text-decoration: underline;" href="https://www.joshuaentis.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">joshuaentis.com</a></b></p>
<p>Als eines von 11 Geschwistern werde ich nach 115 Tagen im Bauch meiner Mutter auf einem harten Boden ohne Streu in ihren Exkrementen geboren. Zwei meiner Geschwister sind so schwach, dass sie nicht aufstehen können. Ich sehe noch, wie ein Mensch sie hochhebt und beiden einen Schlag auf den Kopf gibt.</p>
<p><strong>Meine Mutter kann sich nicht um uns kümmern</strong>, sie hat nicht die Möglichkeit, sich in ihrem „Ferkelschutzkorb“ zu uns umzudrehen, uns zu begrüßen und zu liebkosen. Auch ein Nest konnte sie uns nicht bauen, wie es sonst in der Natur üblich ist. Die schmale Box reicht ihr kaum zum seitlichen Liegen, damit wir bei ihr trinken können. Für uns haben wir einen extra Bereich um unsere Mutter herum, damit wir aufgrund der Enge nicht versehentlich von ihr erdrückt werden. Eigentlich essen und schlafen wir natürlich nicht in unserer Toilette, aber hier haben wir keine andere Wahl.</p>
<p>Das letzte Drittel meines rosa Schwänzchens wird mir am 3. Lebenstag ohne Betäubung mit einem Heißschneider abgeschnitten. Der soll gleich die Wunde verschweißen. Dieses wird aus dem Grund gemacht, weil wir später in Gruppen zusammen gepfercht sind und uns <strong>vor langer Weile und Stress sonst gegenseitig die Schwänze abbeißen</strong> würden. Auch eine Ohrmarke bekomme ich jetzt schon, das tut kurz weh. So verstümmelt lande ich wieder bei meinen Geschwistern. Doch ich habe auch Glück, weil ich ein Mädchen bin. Meinen schreienden Brüdern werden auch noch die Hoden ohne Betäubung brutal abgeschnitten, damit sie bis zum Schlachten nicht nach Eber riechen und die Menschen sie leckerer finden.</p>
<p>Einen Tag später werden uns ohne Betäubung die <strong>Eckzähne rund geschliffen</strong>, damit wir uns nicht gegenseitig oder die Zitzen unserer Mutter verletzen. Ich schreie vor Schmerzen. Drei bis vier Wochen sind wir alle zusammen in diesem engen Käfig und erhalten ab der zweiten Woche Kraftfutter. Unter natürlichen Bedingungen ernähren wir uns drei bis vier Monate von der Muttermilch.</p>
<p>Getrennt von Mama werden meine Schwestern und ich nun in einen Aufzuchtstall gebracht und erhalten spezielles ausgewogenes Futter. Wir dürfen nicht zu schnell zunehmen, denn wir werden als Zuchtsauen großgezogen und es darf keine Fehlentwicklung vorher geben. Dafür haben wir mehr Platz als unsere Brüder – die Mastferkel, die schnell schwer und dick werden müssen. Und wir können erst einmal zusammen bleiben. Als ich mit 8 Monaten und 140 kg noch nicht ganz ausgewachsen bin, komme ich für die nächsten <strong>5 Wochen in Einzelhaft, in einen Kastenstand im Besamungszentrum</strong>. Damit der Mensch nicht auf meinen Sexualzyklus warten muss, erhalte ich das Hormon PMSG (Prägnant Mare Serum Gonadotrophin). Das wird in Südamerika auf grausame Art literweise mit dem Blut von schwangeren Wildstuten abgezapft und für uns Zuchtsauen verarbeitet. So gebären dann alle Sauen im Stall synchron, das ist wirtschaftlicher für das Verkaufen oder Schlachten unserer Kinder später. Zwei mal werde ich von einem Mann vergewaltigt, damit ich auch wirklich schwanger bin. Dabei wird ein dünner Plastikschlauch tief in meine Scheide eingeführt und der Samen eines Zuchtebers in die Gebärmutter eingebracht. Der harte Betonboden im Kastenstand ist zur Hälfte perforiert, Metallstangen erlauben mir nur geringste Bewegungen. Nach 20 Tagen wird mit Ultraschall festgestellt, dass die Besamung erfolgreich war. Bei einer meiner Schwestern hat es nicht geklappt, sie wird zum Schlachten abtransportiert.</p>
<p>Jetzt bringt man mich in einen Wartestall, hier bin ich wieder mit anderen Mädels zusammen, weil es gesetzlich vorgeschrieben ist. Aber auch hier ist nur harter Boden mit vielen Spalten und wir haben nicht wirklich Platz zum Spielen, das ist sehr stressig, wir streiten und beißen uns oft gegenseitig.</p>
<p>Eine Woche vor der Geburt meiner Kinder komme ich wieder in Einzelhaft. Eingezwängt in Metallstangen gebäre ich liegend meine wunderschönen rosigen Kinder. Ich kann nur ihren Duft riechen, mich nicht zu ihnen umdrehen und sie liebkosen, auch konnte ich ihnen kein Nest bauen. Sie fallen wie ich damals auf harten kalten Boden. Nur das zuletzt geborene Baby ist nicht stark genug und wird vor meinen Augen erschlagen. <strong>Meine Wunden vom Liegen schmerzen und sind entzündet</strong> von meinem Kot, in dem ich liegen muss, während ich die Kleinen stille. Ich höre ihre Schreie beim Schleifen der Zähne und dem Kastrieren meiner kleinen Jungs. Bald schon werden mir meine Kinder weggenommen, erneut schwängert man mich. Zweimal pro Jahr bin ich eine Gebärmaschine und pendle zwischen Besamungszentrum und Kastenstand. Meine Beine tun weh durch mangelnde Bewegung, Harnwegsinfektionen und Verdauungsstörungen kommen hinzu. Einmal klemme ich mir eine hintere Zitze im Spaltenboden ein und als ich aufstehe, reißt sie ab. Meine Schreie bleiben ungehört. Ich bin schon völlig fertig mit den Nerven, kaue an den Metallstangen oder sitze manchmal apathisch auf meinen Hinterbeinen und lasse den Kopf hängen.</p>
<p>Nach drei leidvollen Jahren gehöre ich schon zu den alten Sauen, sechs mal habe ich Babys geboren. Das Ende ist da, mit einigen meiner Schwestern werden wir in einen Transporter getrieben. Dass ich jetzt Durst und große Angst habe, interessiert niemanden. Am Ziel angekommen, gerate ich in Panik, <strong>es riecht nach Blut und ich höre Todesschreie</strong>. Mit Schlägen und Tritten zwingt man mich in einen Gang. Hohe Stromstöße rauben mir fast die Sinne, dann spüre ich einen Schnitt in meiner Kehle, will schreien, zapple in der Schlinge, die mich hochzieht &#8230; dann wird es dunkel um mich &#8230; warmes Blut strömt aus mir heraus &#8230; ich sterbe.</p></div>
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		<title>Zoos: Tierliebe oder Tiergefängnis?</title>
		<link>https://animals-voices.de/zoo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Frische]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2020 14:02:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[slider]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe nicht gedacht, dass ich das jemals nochmal machen werde. Aber es ist passiert – ich habe mir eine Eintrittskarte gekauft, um mir den Zoo am Meer in Bremerhaven von innen anzusehen. Ich will mir selbst ein Bild machen. Jetzt. Als Veganer und Tierrechtler, dessen Werte und Wahrnehmung sich in den letzten ...]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 class="blog">Zoos: Tierliebe oder Tiergefängnis?</h1>
<p><b>Text: Linus Hanne, <a style="text-decoration: underline;" href="https://www.facebook.com/focusonanimalrights/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Focus on Animal Rights </a></b></p>
<p>Ich habe nicht gedacht, dass ich das jemals nochmal machen werde. Aber es ist passiert – ich habe mir eine Eintrittskarte gekauft, um mir den Zoo am Meer in Bremerhaven von innen anzusehen. Ich will mir selbst ein Bild machen. Jetzt. Als Veganer und Tierrechtler, dessen Werte und Wahrnehmung sich in den letzten Jahren extrem verändert haben, sodass ich Zoobesuche aus meinem Leben gestrichen habe. Und nun stehe ich hier. Vor einer Panzerglasscheibe. Um mich herum grau-brauner Stein. So täuscht es zumindest die Wandgestaltung vor. Auf der anderen Seite sehe ich sie. Schimpansen. Menschenaffen, die in einem Themenzoo leben, der sich auf wasserlebende und nordische Tiere spezialisiert hat. Sie sitzen und liegen auf Betonboden. Umringt von graubraunen steinartigen Wänden. Die einzige Möglichkeit nach draußen zu gelangen ist ein hoher Betonmast mit einer kleinen, umgitterten Holzplattform, auf die sie sich legen können. Bei den nordisch-zugigen Temperaturen in Bremerhaven allerdings nicht sonderlich attraktiv für Tiere, die man sonst nur in tropisch-warmen Klimazonen antrifft.</p>
<p>Neben dem ca. 800 m² großen Gehege der Schimpansen (Vergleich: Lebensraum freilebender Schimpansen 50 – 70 km²) befinden sich die Räumlichkeiten der sogenannten Zooschule. In den 1970er Jahren einigten sich Zoobetriebe auf die „4 Säulen des modernen Zoos“. Nach starker Kritik schafften Zoos so eine Rechtfertigung für ihre fortbestehende Daseinsberechtigung in unserer Gesellschaft. Die 4 Säulen lauten: 1. Bildung, 2. Artenschutz, 3. Forschung und 4. Erholung. Dementsprechend sehen sich Zoos auch als „größte außerschulische Bildungseinrichtung“. Sie kooperieren mit Schulen, wollen vor allem Kinder im Alter von 4 – 14 Jahren ansprechen, die mehr als 50 % der Besucher*innen ausmachen. Der weitverbreitete Glaubenssatz, den Zoos immer wieder betonen, ist, dass Kindern in Zoos und Zoologischen Einrichtungen die Natur und Tierwelt näher gebracht wird. Gerade Kinder sollen so Kontakt zu Tieren haben können, die sie ansonsten nie zu Gesicht bekämen, um so sensibel für die Probleme und Bedürfnisse der freilebenden Artgenossen zu werden. Erinnere ich mich nun an meine Kindheit zurück, in der Zoobesuche ebenfalls ein großer Bestandteil waren, so erinnere ich mich tatsächlich nicht an diese Verknüpfung. Heute erkenne ich, dass Zoos eine <strong>verzerrte und eher unrealistische Darstellung der Natur und Tiere vermitteln</strong>. Kinder, aber auch Erwachsene, stehen vor Tiergehegen, die heutzutage in den meisten Zoos aufwendig gestaltet sind, sodass die Illusion entsteht, es gäbe keine Zäune und die Tiere bewegten sich in freier Wildbahn. Dies entspricht allerdings nur einer Karikatur der Natur. Auf viel zu engem Raum leben viel zu viele Tiere, deren Verhalten nicht mit dem Text auf dem kleinen Informationsschild übereinstimmt. Anstatt aber diesen Widerspruch zu erkennen, werden gerade Kinder darauf trainiert, dass es normal und gesellschaftlich anerkannt ist, Tiere für das eigene Vergnügen einzusperren und zu isolieren. Die Zooindustrie setzt sich das Ziel, dass Kinder Spaß im Zoo haben, damit sie treue Kund*innen werden und bleiben. Sie sollen auch als Erwachsene mit ihren eigenen Kindern wiederkommen. So wird oberflächliches Wissen über die Zootiere vermittelt, jedoch verweilten die Kinder im Durchschnitt weniger als eine Minute vor jedem Käfig, sofern es keine Sonderaktionen wie Führungen oder Fütterungen gibt. Hauptaugenmerk liegt sowieso auf anderen Attraktionen. Zum Beispiel große Spielplätze und Restaurants. Ebenso Veranstaltungen, wie das Feiern von Geburtstagen oder Halloween und Nachtwanderungen. Die Tiere geraten hierbei vollkommen in den Hintergrund und dienen lediglich als Dekoration der perfekten Freizeitgestaltung.</p>
<p>Zusätzlich regen Zoos ihre Besucher*innen an, das Bedürfnis zu entwickeln, selbst exotische Tiere bei sich zu Hause zu halten. So kommt es vor, dass Zoobetriebe <strong>überschüssige Zootiere an Privathaushalte abgeben</strong>, um dort als Dekoration in schicken Terrarien und Aquarien vor sich hin zu vegetieren. Wo genau entsteht bei einem Zoobesuch also Empathie für Tiere bzw. die Sensibilisierung der Besucher*innen gegenüber den Tieren und ihren Bedürfnissen? „Würden Zoos tatsächlich Empathie auslösen, gäbe es sie gar nicht mehr.“ (Colin Goldner – klinischer Psychologe und Wissenschaftsjournalist).</p>
<p>Ich verlasse die Zooschule und mache mich auf den Weg zur Hauptattraktion des „Zoo am Meer“: das Eisbärengehege. Auf dem Weg komme ich an dem 78 m² kleinen Gehege zweier Polarfüchse vorbei. Der Eisbär hat von den 47 Tierarten, die auf 11.800 m² im Bremerhavener Zoo leben, mit insgesamt 1.601,5 m² (Landfläche, Wasserfläche, Ställe) das größte Gehege. Im Vergleich: Freilebende Eisbären legen bei der Nahrungssuche täglich ca. 50 km in Gebieten von bis zu 300.000 m² zurück. „Es gibt meines Wissens <strong>keine Eisbärenhaltung, in der die Tiere keine Verhaltungsstörungen</strong> zeigen, insbesondere Stereotypien […]. Bei Eisbären bin ich mittlerweile der Auffassung, dass es Tiere sind, die man in Zoos nicht halten kann.“ (Prof. Dr. Hanno Würbel – Institut für Tierschutz und Ethologie, Giessen). Trotzdem gehören Eisbären zu den Publikumsmagneten jedes Zoos. Hierbei kommt bei der Argumentation die zweite Säule ins Spiel: Artenschutz. Eisbären gehören zu den bedrohten Säugetierarten. Die Population sinkt, der natürliche Lebensraum verschwindet. Zoos sehen sich in der Funktion eben diese bedrohten Tierarten zu erhalten und sie als „Botschafter*innen“ ihrer freilebenden Artgenossen den Zoobesucher*innen zu präsentieren. Im Jahre 1973 wurde in Washington das „Washingtoner Artenschutzübereinkommen“ unterzeichnet. „Die Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (kurz CITES, deutsch: Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen) ist eine internationale Konvention, die einen nachhaltigen, internationalen Handel mit den in ihren Anhängen gelisteten Tieren und Pflanzen gewährleisten soll.“ (Quelle: Wikipedia).</p>
<blockquote>
<p>Diese Maßnahme entstand, nachdem die Menschen zu der Erkenntnis kamen, dass der Handel mit wildgefangenen Tieren für Zoos der Hauptgrund für das Aussterben bestimmter Arten bedeutete. Damals wie heute sollte Artenschutz bedeuten, dass der Schutz von freilebenden Tieren und deren Lebensraum bzw. ein Leben in Freiheit als grundsätzlicher Wert an erster Stelle stehen sollte. Die logische Konsequenz daraus sollte sein, Gefangenschaft von Tieren abzulehnen. Das bedeutet, freilebenden Tieren ein Leben in Gefangenschaft zu ersparen und gefangenen Tieren ein freies Leben zu ermöglichen. Hier wird nun schnell deutlich, dass dies im Widerspruch mit dem Hauptinteresse der Zoobetriebe steht: Profit.</p>
</blockquote>
<p>Zoos werben zwar mit Artenschutzprojekten und beteiligen sich an „Erhaltungszuchtprogrammen“, die aber im Verhältnis kaum Erfolge aufweisen. Eine Auswilderung von Zoogeburten ist nicht möglich, sodass oftmals gesunde Jungtiere, aufgrund von ausgeschöpften Kapazitäten, getötet werden müssen. Zudem gehören lediglich 8 % der in Zoos lebenden Arten zu den 200 weltweit bedrohten Tierarten. Warum werden dann aber noch „nicht bedrohte“ Tierarten in Zoos gehalten, die immerhin 92 % ausmachen? Auch hierbei werben Zoos damit, Zoobesucher*innen auf das Artensterben aufmerksam zu machen und sie für Umweltschutz zu begeistern, wofür eingesperrte Individuen herhalten müssen. Logische Konsequenz wäre demnach eine derzeitig bestehende Gesellschaft, für die Umweltschutz an erster Stelle steht. Entspricht das der Realität?</p>
<p>Ich wende den Blick von dem Eisbären ab und sehe ein kleines Terrarium. Bei genauerer Betrachtung erkenne ich kleine Nagetiere, Steppenlemminge. Wohlbemerkt in einem Zoo mit dem Schwerpunkt nordischer Tiere. Bei eben diesen Steppenlemmingen wurde vor Jahren nach Gründen für Zahnmissbildungen geforscht. Missbildungen, die nur bei Tieren in Gefangenschaft vorkamen. Demnach stellt sich die Frage, welche Rückschlüsse sich durch solche Forschungen auf freilebende Tieren schließen lassen. Generell <strong>besteht die Forschung, die 3. Säule, aus zoospezifischen, innerbetrieblichen bzw. betriebswirtschaftlichen Belangen</strong> und Tests. So wurden 2004 im Zoo am Meer im Rahmen einer Semesterarbeit die Besucherströme mithilfe einer Simulation erforscht. Außerdem ermöglicht es Zoos, die sich als wissenschaftlich orientierte Forschungseinrichtungen betiteln und sich passenden Dachverbänden anschließen, exotische Tiere aus- und einzuführen bzw. mit anderen Zoos zu tauschen. Unter dem Vorwand der Wissenschaft wird dies nicht überprüft.</p>
<p>Während ich meinen Weg durch den Zoo fortsetze, fällt mir die intelligente Wegführung auf. Durch viele Kurven und Verästelungen der Wege hat man als Zoobesucher*in das Gefühl, trotz der kleinen Zoofläche lange laufen zu können. Es wird mit Sträuchern und Bäumen am Wegesrand versucht, die Illusion eines Aufenthalts in der Natur zu erschaffen. Bänke laden zum Innehalten ein. Ich denke an die letzte der 4. Säulen des modernen Zoos: Erholung. Der Beginn der Geschichte des Zoos reicht weit bis ins 13. Jahrhundert zurück. Damals bis hin ins 19. Jahrhundert war es allerdings nur Königen, Fürsten und allgemein einem aristokratischen Publikum möglich, zoologische Gärten zu besuchen. Das „arme Volk“ war unerwünscht. Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte der sonntägliche Zoobesuch zum guten Ton der Gesellschaft. Die Erholung und Unterhaltung der Besucher*innen sowie die Selbstinszenierung stehen im Vordergrund. Forschung wurde lediglich aus zooeigenen Interessen betrieben, um die kostspieligen Tiere so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Anfang des 20. Jahrhunderts verändert sich durch den Tierhändler Karl Hagenbeck das Zoopublikum. Er macht Zoos massentauglich und verwandelt sein damaliges „Zwischenlager“ von Tieren in Hamburg zu einem Privatzoo um, der noch heute existiert. Mit Zirkus, Rummelplatz und geringem Eintrittspreis lockt er erfolgreich Massen an Besucher*innen in seinen Zoo. 1907, in Zeiten des imperialen Kolonialismus, verschifft Karl Hagenbeck erstmals „exotische Menschen“ (z. B. aus Äthopien und Ghana) aus falschen, irreführenden Versprechen heraus zu sich nach Hamburg. <strong>Auch zu Zeiten des Nationalsozialismus wurden den Besucher*innen in Zoos neben Tieren auch Menschen vorgeführt. Nazis nutzten Zoos als Propaganda-Instrumente.</strong> Mithilfe von sog. „Stätten darstellender Biologie“ brachten sie ihre Ideologie der Vererbungslehre und „Rassenkunde“ unter das Volk. Kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges 1946 wurden Zoos deutschlandweit wieder aufgebaut und als reine Vergnügungs- und Erholungsstätten genutzt. Alle dressierbaren Tiere mussten weiterhin Kunststücke vorführen. Wie damals so auch heute. Leidensfähige Lebewesen bezahlen mit ihrem Leben, damit der Mensch sich eine schöne Zeit machen kann. Was aber haben die einzelnen Tiere im Zoo davon, dass sie dort leben müssen?</p>
<p>Ich verbringe gut zwei Stunden auf dem Zoogelände. Als die Ausgangsdrehtür sich hinter mir schließt muss ich einmal tief ein- und ausatmen. Ein betäubendes Gefühl von Trauer und Schwere macht sich in meinem ganzen Körper breit. Ich habe die Tiere gesehen. Sie genau beobachtet. Zum Teil auch durch ein Teleobjektiv. „Als Kind besuchte ich Zoos, weil ich Tiere liebte. Heute besuche ich keine Zoos mehr, weil ich Tiere liebe.“ (Autor unbekannt). Das Wissen darüber, dass die Besucher*innenzahlen von Zoos stetig geringer werden, tröstet mich nur geringfügig. Ich wünsche mir, dass Zoobesucher*innen ihre liebgewonnene Gewohnheit des Zoobesuchs und ihre Wahrnehmung hinterfragen. Auch, wenn es noch Jahre und Jahrzehnte dauern wird, so soll die Schließung aller Zoobetriebe das einzige Ziel sein. <strong>Zoos sind im 21. Jahrhundert Auslaufmodelle.</strong> Bis zur dauerhaften Schließung soll endlich das Wohl des Tieres und nicht das der Besucher*innen in den Fokus gestellt werden. Es soll sich gefragt werden „Was hat das Tier davon, dass es in Gefangenschaft lebt?“ und nicht „Welchen Nutzen haben wir Menschen, dass wir Tiere einsperren und wie können wir damit am meisten Profit machen?“.</p>
<p>Zoos sollen aufhören Tiere zu vermehren, die nicht ausgewildert werden können. Zoos sollten sich dazu verpflichten, geschützte Gebiete zu schaffen, wo die Tiere in den entsprechend passenden klimatischen Bedingungen leben können. Konsequente Schließungen von Zoos gibt es tatsächlich schon heute, wie z. B. in Costa Rica und Barcelona. Zu guter Letzt müssen <strong>Tieren Personen- bzw. Grundrechte zugesprochen werden</strong>, die es ihnen ermöglichen, sich frei und selbstbestimmt zu entfalten. Erst dann kann, meiner Meinung nach, von Tierliebe gesprochen werden.</p>
<p>Aus eigener Erfahrung lernen Menschen in Zoos nichts über Tiere. Erst qualitativ hochwertige Tierdokumentationen, wie „Unsere Erde“, vermitteln das wahre und tatsächliche Tier. Heutzutage sind wir zudem nur einen Mausklick von den richtigen Informationen und Bildern über unsere nicht-menschlichen Erdenmitbewohner*innen entfernt. Wir haben eine große Auswahl an Unterhaltung jeglicher Art. Wir haben die Möglichkeit unsere Kinder wirklich für die Bedürfnisse der Tiere zu begeistern und zu sensibilisieren, indem wir die weite Palette der Medien nutzen.</p>
<blockquote>
<p>Denn, was hat das (Zoo-)Tier davon, dass es weniger als eine Minute von euren Kindern Aufmerksamkeit erhält und dafür sein Leben lang zwischen Beton und Panzerglas vor sich hinvegetieren muss?</p>
</blockquote></div>
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					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap et_pb_only_image_mode_wrap"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="281" src="https://animals-voices.de/wp-content/uploads/2020/04/Beitrag-Affe.jpg" alt="" srcset="https://animals-voices.de/wp-content/uploads/2020/04/Beitrag-Affe.jpg 500w, https://animals-voices.de/wp-content/uploads/2020/04/Beitrag-Affe-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 500px, 100vw" class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone wp-image-1139" /></span></div>
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						<h3 class="et_pb_module_header"><span>Menschenaffen</span></h3>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Menschenaffen sind dem Menschen derart ähnlich, dass sie Studien zu Folge die Ausweglosigkeit ihrer Situation in Gefangenschaft erkennen. Dabei können die intelligenten Tiere durchaus Gefühlszustände wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit erleben. Damit die Menschenaffen die lebenslange Gefangenschaft im Zoo-Gefängnis überhaupt aushalten und den Besucher*innen der Anblick allzu deutlicher Verhaltensstörungen erspart bleibt, schrecken deutsche Zoos nicht einmal vor dem Einsatz von Psychopharmaka zurück. | Quelle &amp; Petiton: <a href="https://www.peta.de/Menschenaffen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">peta.de</a></p></div>
					</div>
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					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h3 class="et_pb_module_header"><span>Seebären</span></h3>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Früher wurden Seebären, oft Pelzrobben genannt, beinahe bis zur Ausrottung gejagt. Doch heute sind die Bestände der Seebären nicht mehr gefährdet und die Haltung in Zoos aus „Artenschutzgründen“ also nur ein vorgeschobener Grund, um Profit zu erwirtschaften. In der Natur tauchen sie bis zu 200 Meter tief nach Fischen und legen außerhalb der <span>Fortpflanzungszeit</span> Strecken bis zu 10.000 km zurück. In Zoos verbringen die neugierigen Tiere ihr Leben in kleinen Aquarien oder Außengehegen. </p></div>
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		<title>Das kurze, qualvolle Leben einer Milchkuh</title>
		<link>https://animals-voices.de/milchkuh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Frische]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2020 07:09:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[slider]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist noch dunkel und warm um mich herum, ich spüre jedoch die Angst und den Stress meiner Mutter, der mich auch schon die ganzen 9 Monate vorher begleitet hat. Die Wehen pressen mich hinaus, dabei wird mir ein Seil um meine Vorderbeine gelegt, die als erste zu sehen sind. Ich werde herausgezogen ...]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 class="blog">Das kurze, qualvolle Leben einer Milchkuh</h1>
<p><b>Text: Sabine Köhler  |  Foto: <a style="text-decoration: underline;" href="https://www.joshuaentis.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">joshuaentis.com</a></b></p>
<p>Ich bin &#8230;<br />Es ist noch dunkel und warm um mich herum, ich spüre jedoch die Angst und den Stress meiner Mutter, der mich auch schon die ganzen 9 Monate vorher begleitet hat. Die Wehen pressen mich hinaus, dabei wird mir ein Seil um meine Vorderbeine gelegt, die als erste zu sehen sind. Ich werde herausgezogen und lande glücklicherweise auf einem Boden mit Streu. Ich erblicke das Licht der Welt &#8230; durch den Schein einer Lampe im Stall. Meine Mutter darf mir nicht beim Aufstehen helfen und mich ablecken, dafür lässt man uns keine Zeit. Kurz darauf werden mir Ohrmarken in ein Ohr gestochen und ich werde mit Stroh trocken gerieben und gewogen. Ab jetzt bin ich nur noch eine Nummer.</p>
<p>Noch etwas wackelig auf meinen Beinen will ich zu meiner Mutter und sie begrüßen. Aber ich werde weggezogen von einem zweibeinigen Lebewesen, das mir einen Eimer mit einem Nuckel hinhält. So recht weiß ich damit nichts anzufangen und weigere mich, den Sauger in mein Mäulchen zu nehmen. Ein Schlauch mit warmer Biestmilch wird mir darum in mein Maul gezwungen. Das ist die erste Milch einer Kuh nach dem Kalben, sie ist mit wertvollen Abwehrstoffen die beste Nahrung für mich. Für die nächsten 24 Stunden ist das meine Nahrung. Ich darf nicht die Milch meiner Mutter aus dem Euter trinken, da meine Verdauungsorgane nicht auf den hohen angezüchteten Milchfettgehalt meiner Mama eingerichtet sind und das Infektionsrisiko zu hoch ist.</p>
<p><strong>Etwa 30 Minuten nach der Geburt trennt man mich von ihr, ich weine stundenlang</strong> und sie ruft nach mir, bis ich es nicht mehr hören kann. Es wäre zu teuer, wenn ich bei ihr bleiben würde. Darum bin ich nun für mehrere Wochen in ein Einzeliglu gesperrt, kann nicht mit anderen Kindern spielen und kuscheln. Zum Schlafen habe ich ein Strohbett. Einem anderen Kind neben mir geht es nicht gut, ich kann es nicht trösten. Wenige Tage später wird es abgeholt und ich sehe es nie wieder.</p>
<p>In den ersten 8 Tagen habe ich einen Nuckel mit einem Eimer vor mir mit einer komisch schmeckenden Flüssigkeit, weil die Milch meiner Mama für die Menschen gebraucht wird. Ich mag dieses neue Essen nicht, aber ich habe Hunger und bin gestresst ohne meine Mutter und ich habe das Bedürfnis zu saugen. Hastig nehme ich darum das mir angebotene Ersatzprodukt zu mir. Ein wenig Heu habe ich zum Spielen und Probieren. Manchmal ist es kalt und ich friere, aber ich kann auch den Wind und die Sonne spüren.</p>
<p>Nach etwa 2 Wochen bekomme ich neben Milch und Wasser auch Kraftfutter. Die Milch wird nach 2 Monaten abgesetzt. Jetzt darf ich endlich in ein Kinderzimmer – ein Gruppeniglu – mit ein paar anderen Kindern. Zweimal täglich bekommen wir verschiedenes Kraftfutter und es wird nach uns gesehen, ob es uns gut geht. Jeder hat seinen eigenen Platz beim Essen, wir stehen nebeneinander und stecken unseren Kopf durch Metallstäbe. Unsere Mütter haben wir vergessen, wir konnten nie eine Bindung aufbauen. Täglich wird unser Kinderzimmer gesäubert, damit wir nicht krank werden. Sechs Monate lang bleiben wir zusammen, dann werden wir zusammen in einen Stall gebracht mit einigen anderen jungen Kühen im gleichen Alter. Es ist langweilig, wie gern würde ich jetzt wieder die Sonne sehen und den Wind spüren. Aber wir müssen noch weiter zunehmen, Kraft tanken. <strong>Als ich 1,5 Jahre jung bin, werde ich vergewaltigt.</strong> Ein Mann führt seine Hand und einen langen Metallstab in meinen Bauchraum, ich habe Angst, werde aber festgehalten von einem anderen Menschen. Danach bin ich wieder im Stall mit allen anderen, die auch geschwängert wurden.</p>
<p>Es sind noch 8 Wochen bis zur Geburt meines ersten Kindes, ich komme nun in einen großen Laufstall und trage ein Halsband mit einem Computerchip, der meine Bewegung überwacht. Dann ist es soweit, ich bin unruhig und laufe viel herum. Im Liegen gebäre ich meinen Sohn, möchte ihn ablecken und ihm meine erste Milch geben. Es geht alles so schnell, er wird trocken gerieben und mir weggenommen. Mein Herz wird gebrochen, ich weine ihm laut hinterher und ergebe mich in mein neues Schicksal. Ein paar Tage darf ich mich noch von der Geburt ausruhen, dann geht es in den Stall zu den anderen Müttern. Wir bekommen große Mengen proteinreiches Kraftfutter aus Maispflanzen, Soja oder Rapsschrot. (Das Soja stammt aus Südamerika, ist in der Regel gentechnisch verändert, mit hohen Mengen an Pestiziden behandelt und in Monokulturen auf ehemaligen Urwaldflächen gewachsen).</p>
<p>Dreimal täglich werden wir gemolken, das geht alles automatisch und wir geben sehr viel Milch. Sechs Wochen später werde ich wieder besamt. <strong>Mein Leben besteht nur aus Essen, Schlafen und gemolken werden.</strong> Nach meinem dritten Kind in meinem 4. Lebensjahr bin ich am Ende meiner körperlichen Kräfte, ich fühle mich nur ausgenutzt. Mir fehlt schon die Kraft, länger zu stehen oder zu laufen. Stolpernd werde ich zu einem Transporter gebracht, eng an eng stehe ich mit meinen Leidensgenossinnen während der Fahrt. Ich habe Durst und Hunger und sehr viel Angst.</p>
<blockquote>
<p>Traurig sehe ich durch die Ritzen des Transporters die grünen Wiesen, von denen ich nie kosten durfte, atme ein erstes und letztes Mal den Duft. Am Ziel angekommen, riecht es nach Blut, ich höre Schreie, zittere und will wieder zurück. Ein paar Mal falle ich hin, werde getrieben mit Elektroschocks und Schlägen, gezwungen den Todesschreien immer näher zu kommen. Dann trifft es mich, ein Schuss dringt in meinen Kopf, ich versuche wieder aufzustehen, ein zweiter Schuss löscht mein kurzes freudloses Leben aus. Ich war nur eine Nummer.</p>
</blockquote>
<p>So oder so ähnlich geht es vielen sogenannten „Ausnutztieren“ in unserer Welt. Ein kurzes unglückliches Leben, so voller Leid und Entbehrung, ist das Schicksal vieler Mitbewohner unserer Erde. Wir gewähren ihnen kein normales Leben in Freiheit, weil es allein um den Profit geht. <strong>Wären gesundheitliche Aspekte im Vordergrund, wäre die Pharmaindustrie nicht der Nutznießer, wäre die Umwelt uns wichtig und unser eigenes Leben, würde es solche Zustände schon lange nicht mehr geben.</strong> Aber wir lassen uns belügen, betrügen, uns etwas vorgaukeln vom glücklichen Tier, das womöglich freiwillig sein Leben gibt für die Spezies Mensch, das vermeintlich für uns allein geboren wurde, um es auszunutzen. Wir benutzen unseren Planeten und alle Bodenschätze, alle anderen Lebewesen und sägen damit am eigenen Ast. Es könnten alle hungernden Menschen satt werden, wenn wir nicht Millionen von „Ausnutztieren“ riesige Ländereien nur für Futtermittel zur Verfügung stellen würden. Abholzungen von Urwald für den Sojaanbau als Tierfutter wäre unnötig, die Lunge der Welt könnte erhalten bleiben oder sich erholen. So vieles hängt davon ab, wie wir uns ernähren und welchen Respekt wir unseren Mitbewohnern auf der Erde zollen.</p></div>
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		<item>
		<title>Speziesismus und ein möglicher Zugang zur Bewusstwerdung</title>
		<link>https://animals-voices.de/speziesismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pia Frische]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2020 12:50:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[home]]></category>
		<category><![CDATA[slider]]></category>
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					<description><![CDATA[​Als ich anfing, vegan zu leben, hat mich in meinem Bewusstwerdungsprozess am meisten berührt, dass ich viel Diskriminierungsverhalten bei mir selbst entdeckt habe. Aus meinem Alltag kannte ich bereits mehrere Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus und auch ...]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 class="blog">Speziesismus und ein möglicher Zugang zur Bewusstwerdung</h1>
<p><b>Text: Michaela Pohl  |  Foto: <a style="text-decoration: underline;" href="https://www.joshuaentis.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">joshuaentis.com</a></b></p>
<p>​Als ich anfing, vegan zu leben, hat mich in meinem Bewusstwerdungsprozess am meisten berührt, dass ich viel Diskriminierungsverhalten bei mir selbst entdeckt habe. Aus meinem Alltag kannte ich bereits mehrere Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus und auch Antisemitismus. Sie waren mir geläufig oder zumindest hatte ich schon einmal von ihnen gehört und wusste, dass es diese Formen von Diskriminierung gibt. Durch meine Arbeit sind mir auch Ableismus und Adultismus geläufig; die Diskriminierung aufgrund von Fähigkeiten („Behinderungen“) und aufgrund des Alters (insbesondere das Verhältnis Erwachsener zu Kindern). Ich arbeite seit Jahren sehr intensiv an der Bewusstwerdung dieser beiden Diskriminierungsformen und dennoch war ich erschrocken, dass ich selbst diskriminierend, also speziesistisch, unterwegs war. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass ich vor über zwanzig Jahren drei Jahre lang als Vegetarierin lebte und damals schon für Tierrechte eintrat. Diese Erkenntnisse musste ich erst einmal verarbeiten.</p>
<blockquote>
<p>Veganismus ist ein Prozess, ein intensiver Prozess der Bewusstwerdung.</p>
</blockquote>
<p>Speziesismus ist eine Diskriminierungsform, über die noch nicht so intensiv gesprochen wird. Hierbei findet <strong>Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies statt</strong>. Beim Speziesismus steht das Verhältnis zwischen Mensch und Tier im Mittelpunkt. Der Mensch sieht sich dem Tier als überlegen an und sieht sich dadurch im Recht, Tiere für seine eigenen Zwecke zu gebrauchen. Tiere dienen dem Menschen in einer Selbstverständlichkeit als Nahrungsquelle, zur Herstellung von Kleidung und Schuhen, zum Freizeitvergnügen (z. B. Zoos und Zirkusse), für medizinische Zwecke und auch zum Geldverdienen (z. B. Schweine- und Geflügelmast, Hochleistungsmilchkühe). All dies nehmen wir als normal, notwendig und natürlich an. Doch ist dies auch wirklich so? Diese Frage beschäftigte mich sehr.</p>
<p>Ich fand heraus, dass alle Diskriminierungsformen ein paar Punkte gemeinsam haben, die mir wichtig sind. Es gibt eine Mehrheitengruppe, die aufgrund von Privilegien und Macht in der Lage ist, eine Minderheitengruppe auszubeuten, die bestimmte Merkmale aufweist (Hautfarbe, Geschlecht, Ethnie, Alter, Spezies usw.). Diese Merkmale sind willkürlich festgelegt worden. Das zu begreifen, hat mich erst einmal sehr traurig werden lassen. <strong>Diskriminierung hat auch eine eigene Sprache, die die Ausbeutung der Minderheitengruppe verschleiert</strong>. Die Diskriminierung wird unsichtbar gemacht durch bestimmte Wortwahl. So sind beim Speziesismus z. B. Wörter wie Mutter, schwanger, gebären nur den Menschen vorbehalten; bei Tieren muss das Sau, Kuh usw. heißen, tragend und werfen. Verwende ich die menschlichen Worte für Tiere, entstehen bei vielen Menschen „komische Gefühle“, es fühlt sich unnormal an und nicht selten höre ich den Vorwurf, ich würde Tiere vermenschlichen. Nein. Mir geht es um die Bewusstwerdung, dass Diskriminierung ganz eigene Strukturen hat, die es zu erkennen und aufzulösen gilt. Mir ist es wichtig, mich in einem Prozess von immer mehr Diskriminierungsverhalten zu lösen. Das ist Teil meiner Integrität.</p>
<blockquote>
<p>Normal, notwendig und natürlich ist für uns der Gebrauch von Tieren nicht, weil dies wirklich normal, notwendig und natürlich ist, sondern weil die Diskriminierung so großflächig angelegt und so intensiv durch Erziehung tradiert und in unseren Köpfen konditioniert ist, dass es uns so vorkommt, als sei all dies normal, notwendig und natürlich. Ist es aber nicht.</p>
</blockquote>
<p>Es sind – schaut man sich Diskriminierung einmal genauer an – künstlich konstruierte Kategorien. Diese Kategorien werden nicht hinterfragt; wir wachsen mit ihnen auf und unsere Psyche nimmt diese Gewohnheiten im Denken, Fühlen und Handeln als Normalität an. So war es auch bei mir. Nur so konnte ich nach drei Jahren als Vegetarierin wieder zurück in den Gebrauch von Tieren. Etwas, was ich mir bis heute nur schwer verzeihen kann und doch macht es deutlich, welche Wirkmacht Konditionierung in gesellschaftlichen Strukturen hat.</p>
<p>Berührt nun jemand von außen diese psychische Normalität – wie z. B. eine andere Wortwahl oder auch ein konkretes Ansprechen auf Diskriminierungsverhalten – wird das, was als normal, natürlich und notwendig befunden wird, sehr intensiv verteidigt. Ein psychisch völlig normaler Vorgang. Bewusstwerdung ist daher nicht so einfach, Bewusstheitsarbeit recht schwer. Auch ich lachte noch vor ein paar Jahren vegan lebende Menschen aus, wenn sie mich direkt auf mein Verhalten ansprachen. Nicht, weil das, was sie sagten, falsch war, sondern weil sie den Finger in meine Wunde legten. Tief in mir drin wusste ich, dass es moralisch falsch war, mich an dem Leid von Tieren zu beteiligen. Mir blieb psychisch nichts anderes übrig, als mich lustig zu machen, um nicht die Traurigkeit und den Schmerz zu fühlen, den die Erkenntnis über mein eigenes Handeln in mir auslöste. Diese Erinnerung ist heute noch von einem tiefen Bedauern begleitet, auch wenn ich weiß, dass dies normales Abwehrverhalten ist.</p>
<p>Wie können wir, für die es eine Herzensangelegenheit ist, auf Diskriminierungshandeln hinzuweisen, nun an Menschen herantreten? Wie können wir Menschen, die es gewohnt sind, Tiere als Objekte zu sehen, die beliebig für die eigenen Interessen benutzt werden können, bewusst machen, dass auch Tiere fühlende Lebewesen sind, die ihre eigenen Rechte auf Unversehrtheit, Würde, Wohlergehen, ja sogar Recht auf das Leben selbst haben?</p>
<p>Das ist eine spannende und zugleich schwierige Frage. <strong>Die menschliche Psyche ist geschickt in seiner Abwehr und Gewohnheiten zu verändern ist nicht einfach.</strong> Das habe ich selbst erlebt und noch nicht vergessen. Deswegen ist es für mich wichtig, nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen zu sehen und eine Form von Aktivismus zu leben, die für mich Achtsamkeit und Wirksamkeit gleichzeitig zu erfüllen vermag.</p>
<blockquote>
<p>Die Cubes of Choice (Würfel der Wahl) sind m. E. eine gut geeignete Methode, um sehr achtsam an Menschen heranzutreten, ihnen das Thema Speziesismus und Ausbeutung von Tieren nahe zu bringen und gleichzeitig die menschliche Psyche so zu achten, dass die Abwehr gering ist.</p>
</blockquote>
<p>Wir zeigen Bildmaterial, das dem wirklichen Alltag von Tieren entspricht. Sei es das Schicksal der Meerestiere, wo ganze Ozeane leergefischt werden, die Tristesse von Schweinen, wo Säue keinen Kontakt zu ihren Ferkeln haben können, das Leben der Milchkühe als Hochleistungsmaschinen, die vor lauter Euter kaum noch laufen können oder auch das Leid von Geflügel, die aufgrund von Turbomast ihren eigenen Körper nicht mehr tragen können. Das sind Realitäten, die versteckt werden. Das ist die Normalität hinter den Kulissen, die keiner sehen mag. Wir machen sie sichtbar; ohne Megaphone und laute Sprechchöre, sondern in stiller Präsenz. Leise, unaufdringlich, einladend. Ich liebe es, Räume aufzumachen, in die andere Menschen in Freiwilligkeit eintreten können, in denen sie sich einlassen und nachdenklich werden dürfen. Ein sanfter und gleichzeitig wirkungsvoller Zugang zu Bewusstheitsarbeit.</p>
<p>Diskriminierung wird uns meist erst dann bewusst, wenn wir die <strong>Verbindung herstellen können zu den Angehörigen der Minderheitengruppe</strong>. Viele Menschen laufen am Cube of Choice vorbei, wollen die Bilder nicht sehen, weil sie so viel Leid beinhalten. Keiner will dieses Leid und jeder ist davon berührt. Doch leider nicht berührt genug, um das eigene Verhalten zu überdenken oder gar zu verändern. An dieser Stelle laden wir ein, zu einem Moment des Innehaltens, des Stehenbleibens und Wahrnehmens, des Hineinspürens in die Lebenswelt derer, deren Welt wir gestalten. Wir laden ein zu einem Gespräch über unser Verhalten den Tieren gegenüber. Wir wollen einen Raum öffnen, in dem alte Gewohnheiten und Traditionen auf echte Notwendigkeit hinterfragt werden dürfen. Wir laden ein, die Verbindung herzustellen zwischen Mensch und Tier, um Speziesismus zu erkennen; damit Tiere nicht mehr länger als Objekte gesehen werden, sondern als das, was sie sind – fühlende Lebewesen, die in Freiheit und Wohlgefühl leben wollen.</p></div>
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